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Bewegter Tag

Das Pedalo Spielmobil begeisterte Schulzendorfer Grundschüler

Am Mittwoch, dem 21. April 2010 sahen wir schon morgens ein großes Auto mit der Aufschrift Pedalo Spielmobil vor unserer Schule stehen. Es kam aus Potsdam und brachte sehr viele Sport- und Spielgeräte mit. In der ersten Unterrichtsstunde durften alle Erstklässler diese Geräte ausprobieren. Danach waren die zweiten Klassen dran und so weiter. Wir aus den fünften Klassen hatten in den beiden Hofpausen schon zugeschaut und uns sehr auf die fünfte Stunde gefreut.

Das runde Rollbrett hat mir und vielen anderen Schülern sehr gut gefallen. Einer setzte sich auf das Rollbrett und der andere zog ihn an dem Seil über unseren Schulhof. Allerdings dachte der, der zog, nicht daran, dass sich die Räder auch noch hin und her drehten und so fuhr man manchmal auch jemanden um. Einige stellten sich auf das Sportfeld und drehten das Rollbrett um sich herum. Dabei fielen die meisten runter, aber trotzdem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht.

Ich fuhr mit einem Sulki. Das ist eigentlich ein Wagen, vor den ein Pferd gespannt wird und in dem ein Jockey fährt. Beim Pedalo Spielmobil wurde er aber von einem Menschen gezogen. Ich bin mit meinem Freund gefahren, mein Freund hat gezogen und ich saß hinten drin. Wenn man da hinten drin sitzt, muss man die Füße hochlegen, ansonsten kommt man mit ihnen auf den Boden und bremst den Sulki. Jedenfalls fanden meine Freunde und ich es sehr lustig, wie von einem Pferdchen über das Gelände gezogen zu werden.

Auf den Wippbrettern war es schwer, die Balance zu halten. Ich bin oft runter gefallen, aber ich habe es immer wieder versucht und es bald immer besser geschafft. Es gab auch noch Dreh- Wippbretter. Das war noch schwerer, denn diese Bretter wackelten nicht nur hin und her, sondern darauf war noch ein Brett befestigt, dass sich gedreht hat. Da fiel ich schon beim Raufgehen runter. Aber dann hat mir ein anderer geholfen, an dem ich mich ein wenig festhalten konnte. Da fühlte ich mich sicherer. Ich fand es gut, dass wir auf diesen Brettern üben durften, unser Gleichgewicht zu halten.

Zwischen zwei Bäumen war ein Balancierseil gespannt, auf dem jeder seine Balance feststellen konnte. Ich habe zwar nicht viele Kinder dabei gesehen, weil es ziemlich schwierig war. Aber mir persönlich hat es sehr gut gefallen, auch weil man seine Freunde zur Hilfe brauchte, damit man nicht herunterfällt.

Mir hat der Holländer am meisten Spaß gemacht. Das ist ein Wagen, den du selber antreiben kannst. Es geht ganz einfach. Du setzt dich hinein, mit den Füßen nach vorn, nimmst den Hebel in die Hand und drückst ihn nach vorn. Nun machst du eine kleine Pause, dann ziehst du den Hebel nach hinten, machst eine kleine Pause, drückst ihn wieder nach vorn und so weiter. So kommst du voran. Das Lenken geht schon schwieriger. Du lenkst mit deinen Füßen nach rechts, indem du den linken Fuß nach vorn drückst und nach links, indem du den rechten Fuß nach vorn drückst. Du musst dich also ziemlich konzentrieren, aber dann klappt es prima.

Auf den Pedalos war es am Anfang gar nicht so einfach, das Gleichgewicht zu halten und auch noch vorwärts zu kommen. Wenn man es aber mehrmals probiert hat, schaffte man es bald, immer schneller vorwärts und sogar auch rückwärts zu fahren. Besonders lustig waren die Pedalos, auf denen sich zwei oder noch mehr Freunde gemeinsam bewegen konnten. Hier mussten wir uns aufeinander abstimmen und im gleichen Rhythmus treten. Als uns das gelang, hatten wir unheimlich viel Spaß dabei.

Wir danken der Unfallkasse Brandenburg für die Finanzierung und dem Projekt „Anschub“ für die Idee und die Organisation dieses „bewegten Tages“ in unserer Schule.

Die Kinder des Kurses „Geschichten schreiben“


• aktualisiert: Freitag, 30. April 2010