Kunst

Winterzauber
Die verschiedenen Jahreszeiten beeinflussen nicht nur die Natur, sondern seit jeher den Menschen.
Jede Beobachtung, die durch das Kommen und Gehen der Jahreszeiten gemacht werden kann, ist vor allem für Kinder immer wieder neu und interessant. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Inhalte des Kunstunterrichts mit den Jahreszeiten abgestimmt werden.
In den Klassen 1-6 haben wir uns mit verschiedenen Techniken dem Thema Winter angenähert und versucht, all seine Facetten in unserer Ausstellung “Winterzauber” darzustellen.
Lasst euch inspirieren.

M. Nitsch

Besuch in der Druckwerkstatt des Technikmuseums Berlin

Wir haben im Rahmen des Kunstunterrichts das Technikmuseum in Berlin besucht. Als wir im Museum ankamen, sind wir in die Druckwerksatt gegangen. Nachdem wir uns kurz gesetzt hatten, wurde uns erklärt, wie wir drucken sollten. Zur Erinnerung standen die 3 Regeln an einer Tafel. Nun zogen wir uns Schürzen an und suchten uns einen Arbeitsplatz. Da wir uns schon einen Text ausgedacht hatten, haben wir uns nun die einzelnen Holz- und Metallbuchstaben aus den Buchstabenkästen raussortiert. Die Holzbuchstaben sind größer als die Metallbuchstaben. Wir setzten dann den Text spiegelverkehrt von rechts nach links. Nach jedem Wort haben wir sie mit dem Spiegel kontrolliert und Abstandhalter gesetzt, damit der Text nicht verwackelt. Manche Gruppen haben ihre Linolschnitte mit eingebaut. Als wir dann mit dem Setzen fertig waren, haben wir Druckfarbe auf den Lithostein gepinselt und mit der Walze aufgenommen. Wir walzten nun die Buchstaben ein und legten ein Blatt Papier, eine dünne Filzplatte und eine dünne Holzplatte darauf und zogen eine Bügelwalze darüber. Das Blatt, auf dem dann der Druck war, legten wir zum Trocknen aus. Nun reinigten wir unseren Arbeitsplatz mit Terpentin und sortierten die einzelnen Bestandteile zurück.

Von Paula Natusch

Bilder

Drucken in der Druckwerkstatt des Technikmuseums
Als erstes sollten nach ausreichender Erklärung alle eine Schürze oder einen Kittel anziehen. Danach muss man den vorher überlegten Text in Blei- oder Holzbuchstaben aus dem Buchstabenkasten holen. Dann setzt man sie spiegelverkehrt in den Setzkasten ein. Dabei muss man beachten, dass man von links nach rechts setzt. Nun legt man zwischen jeden Satz einige Zeilenschienen. Später füllt man alle Lücken mit Blindmaterial aus. Wenn man die Buchstaben fertig gesetzt hat, kann man alles mit dem Spiegel überprüfen. Jetzt walzt man den gelegten Text und den eingearbeiteten Linolschnitt mit der Druckfarbe, die man vorher vom Lithostein aufgenommen hat, ein.  Danach legt man ein A3- oder ein A4-Blatt darauf. Am Ende legt man vorsichtig eine Filz- und eine dünne Holzplatte auf das Blatt. Anschließend walzt man einmal kräftig mit der Bügelwalze darüber. Wenn man mit dem Drucken fertig ist, nimmt man die dünne Holz- und die Filzplatte und zum Schluss das bedruckte Blatt herunter. Um das Blatt trocknen zu lassen, legt man es zur Seite. Wenn man zum Schluss mehrere Abdrucke gemacht hat, wäscht man seinen Arbeitsplatz mit Terpentin (Reinigungsmittel) ab. Dann werden die Buchstaben und das Blindmaterial wieder an seinen alten Platz gelegt.

Von Alexander Dähn


• aktualisiert: Donnerstag, 09. Februar 2012