Besuch am 17. Februar 2012
Am vergangenen Freitag, dem 17. Februar, war es wieder einmal soweit und Günther Fischer besuchte unsere Musikklassen. Für die Kinder der 2a war es das erste Mal, dass sie einen weltweit bekannten Komponisten live und hautnah nicht nur erleben, sondern auch mit ihm über Musik, den Musikunterricht und seine Karriere sprechen konnten. Und natürlich nutzten sie die Gelegenheit und stellten ihm viele Fragen, die er geduldig und vor allem verständlich beantwortete. So kamen zum Beispiel viele ganz konkrete Fragen zu seiner Arbeit, ob die ihm diese immer Spaß machen würde und wie viele Stücke er bereits komponiert hat. Günther Fischer erklärte, was alles zum Komponieren gehört und musste ehrlich eingestehen, dass er gar nicht mehr genau weiß, wie viele Stücke er bereits komponierte. Victoria beispielsweise wollte gern sein Saxophon sehen, aber dabei blieb es nicht. Günther Fischer überraschte die Kinder mit einer kleinen Improvisation, die begeistert beklatscht wurde. Aber auch die Kinder der 3b waren schon seit Donnerstag aufgeregt, denn Günther Fischer hatte sich kurzfristig auch für sie Zeit genommen. Als Überraschung für ihn stellten sie ihm die ersten Melodien aus seinen Filmmusiken vor, die sie fleißig eingeübt hatten. So spielten die Kinder auf ihren Instrumenten beispielsweise Motive aus den Filmmusiken zu „Pinocchio“ und „Der Kinoerzähler“ vor. Günther Fischer setzte sich daraufhin spontan ans Klavier und stimmte zur großen Freude der Kinder mit ein. Natürlich bedarf es noch einiger Übungseinheiten, bis letztlich alles auf der Bühne präsentiert werden kann. Das spürten insbesondere auch die Kinder der Bläserklasse, die in dieser Stunde viel Neues lernten. Die Saxophone waren dabei eindeutig im Vorteil, denn sie konnten schon in dieser Stunde gemeinsam mit dem Komponisten ihren Part spielen.
Wir sind gespannt, wie die nächsten Schritte aussehen werden!
Hier einige Bilder.
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Schülermeinungen (1)
Ich bin in der Percussionklasse unserer Grundschule, der 6c.
Wir spielen auf vielen verschiedenen und gut klingenden Instrumenten. Mein Lieblingsinstrument nennt sich Djembe. Sie ist klein, klingt aber trotzdem sehr gut.
Derzeit spielen wir ein Stück namens „Let`s Rock“. Dieses Stück spielen wir zusammen mit einer anderen Musikklasse, der 4c. Diese ist eine Bläserklasse. In „Let`s Rock“ spiele ich auf der Snare Drum. Es ist ein ziemlich schwieriger Break, aber er macht viel Spaß und klingt sehr gut.
Mein Lieblingsstück aber heißt „Mensch, bin ich durstig“. Dieses Stück spielen wir mit verschieden großen Flaschen. Ich bin in der Gruppe, die mit den kleinen Flaschen spielen. Zu Beginn des Stückes laufen die Kinder mit den kleinen Flaschen ein. Dann spielen die Kinder mit den mittelgroßen und großen Flaschen ihren Groove. Dieser Teil des Stückes ist, finde ich, ist der Beste und meiner Meinung nach auch der schwierigste.
Wir lernen mit Herrn Meyer, Herrn Lekve und Frau Grünes. Mir gefällt der Unterricht mit allen drei Lehrern sehr gut. Der Musikunterricht macht mir einfach Spaß.
Jan-Pascal Schmidt, 6c
Schülermeinungen (2)
Unsere Bläserklasse besteht erst seit Anfang des vierten Schuljahres, aber trotzdem können wir schon viele Lieder spielen wie „Let`s Rock“, „Power Rock“ und „Jingle Bells“.
Jedes Kind unserer Klasse spielt ein Blasinstrument. Ich zum Beispiel spiele Querflöte, ein Holzblasinstrument. Andere aus meiner Klasse spielen Trompete, Saxophon, Tuba und so weiter…
Wir haben vier Stunden in der Woche Musik und davon zweimal mit Herrn Lesniak, sonst immer mit Frau Grünes. Besonders viel Spaß macht es, wenn Besuch kommt. Uns hat schon Günther Fischer, der uns die Instrumentenständer gespendet hat, besucht. Dann Monika Ehrhardt, die den Traumzauberbaum schrieb und Lehrer aus Südkorea. Alle waren sehr erfreut.
Am Anfang haben wir alle das gleiche gespielt. Doch dann, nach ungefähr zwei Monaten, haben wir angefangen, unterschiedliche Töne zu spielen. Es hat nicht jeder die gleichen Noten, die Querflöten spielen einen Ausschnitt, die Trompeten den anderen. Und so ist es mit den anderen Instrumenten auch.
Mir gefällt ein Stück besonders gut, weil es schön klingt. Es heißt „Let`s Rock“. Da bauen sich die Töne so schön auf. Das Coolste ist: Wir haben bald schon unseren ersten Auftritt. Und zwar am 16.12.2011. Ich bin schon sehr aufgeregt.
Hanka Roßbach, 4c
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Jambo Afrika
Der erste Tag nach der Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit begann gleich mit einem sprichwörtlichen „Trommelfeuer“ in der Schulzendorfer Patronatskirche. Knapp 70 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 2b, 3c und 5c, -den Musikklassen unserer Schule- begeisterten das Publikum mit dem Programm „Jambo Africa“ und zogen es für einige Stunden förmlich in ihren Bann. Gekommen waren jedoch nicht nur die Eltern und Großeltern der jungen Musiker, sondern auch begeisterte Fans und Förderer des Projektes wie Gerrit Große, die Vizepräsidentin des Landtages, Stephan Loge, der Landrat, Markus Mücke, unser Bürgermeister, Herr Falk, Geschäftsführer des Musikschulverbandes, Herr Achim Kolberg, Mitglied des Kreistages und viele mehr. Die größte Überraschung und Freude für viele war jedoch sicherlich das Erscheinen von Günther Fischer, dem Günther Fischer, der ansonsten mit Größen des nationalen und internationalen Musikgeschäfts arbeitet und in der Welt gewissermaßen ebenso zu Hause ist wie eben an diesem Tag im eher provinziellen Schulzendorf… Günther Fischer übernahm bereitwillig die Patenschaft für das Projekt, nachdem ihn seine ehemalige Studentin Frau Susanne Grünes schnell dafür begeistert hatte. Er sponserte die ersehnten aber bisher unbezahlbaren Instrumentenhalter und begleitete mit seinem Saxophon spontan zwei Musikstücke. Auch die Sparda-Bank zeigte sich begeistert von diesem Projekt und ließ ihre Mitarbeiterin Frau Pradel einen Scheck über 2000,00 € überreichen. Nicht nur die Kinder quittierten das mit viel Applaus. Bleibt nur noch allen zu sagen: Danke, Danke, Danke – auch an vielen fleißigen Helfer im Hintergrund und an die Eltern, die sicher so manches Mal genervt von den ungewohnten afrikanischen Rhythmen zum Feierabend waren. Ihnen können wir nur sagen- wir machen weiter und belohnen Sie auch wieder mit schönen Konzerterlebnissen.
Wir freuen uns bereits jetzt auf die nächsten Auftritte!
(bewegte Bilder, externe Quelle)
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Ein Beitrag von Elisabeth Gebhardt. (Klasse Musikklasse im pdf-Format)
Fotos (Musikklasse) von Frank Döring/umbra-dor
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Alle machen mit…
Heute berichte ich über unsere Musikklasse 2c. Mit unserer Lehrerin Frau Grünes musizieren wir jeden Tag. Der Schultag beginnt, indem wir uns vor Unterrichtsbeginn musikalisch einstimmen. Jedes Kind nimmt sich ein Instrument Metallophon, Xylophon oder Flöte und spielt das Lied „Guten Tag, guten Tag“.
Wir haben vier Tage in der Woche Musikunterricht entweder im Klassenraum oder im Musikraum und wenn Frau Müller von der Musikschule kommt, dann spielen wir in Gruppen auch in beiden Räumen. Im ersten halben Jahr haben wir schon eine Menge gelernt. Zum Beispiel das Lied vom Känguru, wo wir tanzen wie ein Känguru und dazu singen oder den Elefantentanz. Dabei bildet man einen Außenkreis und einen Innenkreis. Die Kinder im Innenkreis machen einen Elefantenrüssel und stampfen wie ein Elefant um den Innenkreis. Die Kinder im Innenkreis bleiben stehen und schwenken nur mit ihren Armen als Elefantenrüssel. Das macht uns allen immer großen Spaß. Es kam auch schon öfter vor, dass wir bei gutem Wetter auf dem Schulhof Unterricht hatten und Flöte gespielt haben. Alle Kinder können schon das Lied „Oh when the saints“ auf der Flöte spielen. Mir fällt noch ein, dass wir auch den Fischtanz können. Jeder von uns bekommt ein farbiges Tuch. Grün ist für die Schlingpflanzen. Das bekommen die Jungen. Rot und Pink sind die Fische. Die bekommen die Mädchen. Wir tanzen alle zusammen und schmeißen die Tücher zum Schluss in die Luft.
Ich finde, dass Emma aus unserer Klasse Recht hat. Sie sagte nämlich „ Musik ist cool. Nein, Musik ist super cool.“ Mir gefällt es sehr in unserer Klasse.
Josephine Lück, 2c